Reise Eindrücke

Wenn man nach­hal­tig hel­fen will und wenn man für sich per­sön­lich und sei­ne Hei­mat, Ant­wor­ten fin­den möch­te, dann dau­ert es bis man eine Rei­se ver­ar­bei­tet.

Seit mei­ner Heim­kehr sind nun acht Wochen ver­gan­gen.

Wenn man sieht, wie sehr junge, kranke, alte und behinderte Menschen ‑kurz: Menschen aus Minderheiten ohne Lobby, so wenig Unterstützung vom Staat erhalten, wirkt das natürlich noch lange in mir nach.

Der Staat ‑wird durchs Volk gewählt. Wen wählt die Mas­se? Den, der Sicher­heit ver­mit­telt. Vie­le wol­len die gewohn­te Kom­fort­zo­ne nicht ver­las­sen, aber auch bei uns gibt es noch viel Spiel­raum, sozi­al oder anders Benach­tei­lig­te bes­ser zu unter­stüt­zen.

Der Staat das sind wir.

Wir müs­sen die Poli­tik for­dern und mit gestal­ten.

Wenn man in einem Land die Nach­tei­le die eine Gesell­schaft durch den Sozia­lis­mus noch Jahr­zehn­te spä­ter in sich trägt, erlebt, bin ich dafür, dass jeder Mensch, sich poli­tisch enga­gie­ren muss.

Wenn eine kritische Masse politisch träge ist, lässt es zu viel Spielraum für Minderheiten – Politik:

links‑, rechts- und lobby-radikale Machtpolitik.

Lassen wir uns nicht wegnehmen, was uns als Gesellschaft frei macht:

unsere Meinung, unsere Ideen, unsere Kraft, …

und unsere Emphatie!

Es ist wertvoll, wenn wir Nachbarn haben, die mit uns eine Nachbarschaft pflegen!

Es ist wertvoll, dass wir so ein großes Angebot an Vereinen und Weiterbildungsmöglichkeiten haben!

Es macht mich unglaublich stolz, wie viele Menschen in unserem Land ein Ehrenamt ausüben:

So vie­le Men­schen, die sich für Kin­der, Kran­ke, Alte und Benach­tei­lig­te ein­set­zen;

so vie­le Men­schen, die sich in Initia­ti­ven und Bür­ger­be­we­gun­gen enga­gie­ren!

Dan­ke!!!

Demokratie ist anstrengend: für Regierungen und für Bürger.

Aber Regierungen allein sind zu träge, zu weit weg vom Menschen, vor allem von Minderheiten.

Das ist ja auch nach­voll­zieh­bar, wie weit ist jeder von uns selbst ent­fernt von Wis­sen über Min­der­hei­ten, die man im Umfeld selbst nicht hat?!

Des­we­gen braucht es eine Volks­stim­me! Kei­ne die Stei­ne wirft, aber eine die infor­miert und for­dert!

Deutschland war auch nicht immer, wie es heute ist ‑deswegen lohnt es sich immer und überall mitzuwirken, um die Lebensbedingungen von benachteiligten Menschen zu verbessern!

Vie­les was ich in Mol­dau erle­be, berührt mich ganz, ganz tief und so kann ich am Ankunfts­tag auf »Ser­vus, alles klar?!« kei­ne kur­ze Ant­wort geben. Ich bit­te um Ver­ständ­nis und möch­te ein Mal mehr mei­ner Fami­lie und mei­nen engen Freun­den dan­ken, die mir genau das gege­ben haben was ich zum »heim­kom­men« wirk­lich gebraucht habe: Zeit, zuhö­ren und auch viel Zeit allein ‑da dank ich dann mei­ner Hün­din ‑die mich stun­den­lang dahin den­kend beglei­tet.

Mit den Men­schen aus mei­nem Umfeld, das Erleb­te in den Rei­se Prä­sen­ta­tio­nen zu tei­len bedeu­tet mir sehr viel!

Herz­li­chen Dank für Euer Inter­es­se, Eure Fra­gen, Anre­gun­gen und Unter­stüt­zung! Es macht mich sehr glück­lich, wie wir gemein­sam die­se Her­zens­ar­beit stem­men!

Da nach der kom­men­den Rei­se (4. – 26.8.2919) die Haupt­pha­se für »Geschenk mit Herz« los­geht, wer­de ich kei­ne Rei­se­prä­sen­ta­tio­nen hal­ten, son­dern täg­lich aktua­li­siert im Blog auf der Home­page die Infor­ma­tio­nen und Fotos mit euch tei­len!

Ich freu mich sehr auf eure Kom­men­ta­re!

Bis bald, Eure Ursel

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