Über uns

Ent­stan­den ist »Land ohne Eltern« über Jah­re als Eltern-Kind-Pro­jekt, ohne dass damals abseh­bar war, wohin wir uns ent­wi­ckeln:

Mit hume­di­cas Weih­nachts­päck­chen-Akti­on Geschenk mit Herz hat 2015 alles begon­nen. 

Wir orga­ni­sie­ren Weih­nachts­ge­schen­ke für die Kin­der in Euro­pas größ­tem Wai­sen­haus, der Repu­blik Mol­dau.

Die per­sön­li­che Teil­nah­me an Geschenk Ver­tei­lun­gen vor Ort berühr­te Ursu­la Reisch so tief, dass sie »Land ohne Eltern« grün­de­te. So kön­nen wir auch unter­jäh­rig zoll­frei Hilfs­gü­ter ein­füh­ren und mit Pro­gramm­ar­beit den Men­schen Hil­fe zur Selbst­hil­fe geben.

Ursu­la erkann­te die Chan­ce eine Brü­cke zu bil­den, eine Ver­bin­dung zwi­schen Hilfs­be­reit­schaft und Bedürf­tig­keit.

Und für sich ganz per­sön­lich die Erfül­lung ihres Lebens­traums:

eine sinn­vol­le Arbeit zu leis­ten, die ihr ent­spricht:

prag­ma­ti­sche Idea­lis­tin, die ger­ne Men­schen, Din­ge und Fähig­kei­ten zusam­men bringt zum Fort­schritt aller.

»Land ohne Eltern« pflegt einen engen per­sön­li­chen Kon­takt zu den Part­ner-Orga­ni­sa­tio­nen »Altair‑Z« und »Autis­mus Hope« in Mol­dau.

Wir tau­schen uns offen aus, respek­tie­ren unse­re Anders­ar­tig­keit, ler­nen wech­sel­sei­tig, arbei­ten mit Freu­de und sind alle über­zeugt, dass der wich­tigs­te Schlüs­sel Bil­dung ist.

Wir han­deln, wir sind: 

quar­tals­wei­se brin­gen wir mit unse­rem Part­ner »Altair‑Z« Sach­spen­den zu unse­ren Fokus Ein­rich­tun­gen:

dem Kin­der­heim Glin­je­ni, der Sozi­al­sta­ti­on Vereje­ni, der Gehör­lo­sen Ver­ei­ni­gung, Autism-Hope, dem Kran­ken­haus und der Psych­ia­trie in Bal­ti.

Beson­de­re Freu­de berei­tet uns dabei die gemein­sa­me Zeit mit den Kin­dern.

Neben der Durch­füh­rung unse­rer Pro­gramm­ar­beit malen wir ihnen Glit­zer-Tat­toos, jon­glie­ren, kno­ten Luft­bal­lon Tie­re und über­brin­gen Post von den Brief­freun­den.

Wir gehen eine Bezie­hung ein, manch­mal nur für den einen klei­nen Moment, der für bei­de Sei­ten ewig ist.

Team Deutschland


Tra­gen­de Säu­le bei Geschenk mit Herz sind unse­re Kin­der:

ob beim Bas­teln, Päck­chen befül­len oder Geschen­ke in den LKW ver­la­den:

sie leben Nächs­ten­lie­be, Freu­de und Mit­ge­fühl.

Unsere inneren Beweggründe

sind so viel­fäl­tig wie die Per­sön­lich­kei­ten unse­rer Unter­stüt­zer.

Hier unse­re Inter­pre­ta­ti­on eines Zitats von Albert Schweit­zer, das sehr gut beschreibt war­um es kein zu wenig hel­fen, kei­ne fal­sche Hil­fe gibt:

Was ein Mensch an Gütig­keit in die Welt hin­aus­gibt, arbei­tet an den Her­zen und an dem Den­ken der Men­schen. 

Wir machen uns nicht bewusst, wie groß die Hebel­wir­kung unse­rer Hand­lun­gen sind.

In Mol­dau erle­ben wir aber genau das:

Ein Kind das von einem Ehren­amt­li­chen Auf­merk­sam­keit und Inter­es­se geschenkt bekommt, wird sich spä­ter sehr viel wahr­schein­li­cher selbst enga­gie­ren. Es hat­te ein Vor­bild!

Mit­ar­bei­ter in den Ein­rich­tun­gen, die erken­nen, mit wie­viel ech­tem Inter­es­se und Lie­be wir unter­stüt­zen, schät­zen uns auf­rich­tig. Aus Frem­den, wer­den Part­ner, aus Part­ner­schaft wird Freund­schaft ‑eine ganz ande­re Bin­dung.

Team Moldau

Das bedeu­tet der Name Altair‑Z

Link zur Face­book Sei­te Altair‑Z


Prä­sen­ta­ti­on Altair‑Z

Unterstützte Einrichtungen in Moldau

Kinderheim Nufarul Alb in Glinjeni

Staat­li­ches Kin­der­heim, eröff­net 2008, Lei­tung: Frau Maria Vacar­ciuc

Kinder:

18 Kin­der leben der­zeit Voll­zeit im Kin­der­heim, 1 davon mit Behin­de­rung (Mar­tin Bell Fra­gi­les X Syn­drom). 15 wei­te­re Kin­der nut­zen das Ange­bot der Nach­mit­tags­be­treu­ung, 3 Mut­ter-Kind Plät­ze (1 Zim­mer mit 3 Bet­ten für Müt­ter und ihre Babies bis zum 6. Lebens­mo­nat), 2 Bet­ten für Frau­en die Opfer von Gewalt wur­den

Mitarbeiterinnen:

1 Direk­to­rin, 1 Psy­cho­lo­gin, 12 Erzie­he­rin­nen, Sozi­al-Assis­ten­tin­nen und Haus­wirt­schaf­te­rin­nen

Finanzen:

sicher­ge­stellt sind die Immo­bi­lie und die Lebens­mit­tel­ver­sor­gung.

Eigenengagement:

Das Kin­der­heim hat einen För­der­ver­ein gegrün­det und arbei­tet mit ver­schie­de­nen Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen zusam­men. Dem ste­hen wir natür­lich sehr posi­tiv gegen­über, da wir zusam­men mehr bewir­ken kön­nen. Zum Bei­spiel hat eine Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on einen PC gespen­det, wir wei­te­re zwei und Kur­se geben den Kin­dern nun bei­de gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen: per­fek­tes Team­work!

Vision:

Mehr-Genera­tio­nen-Haus mit Tier­hal­tung und Selbst­ver­sor­ger-Gar­ten

Persönliche Highlights:

Dass wir den Kin­dern einen Com­pu­ter­raum ein­rich­ten konn­ten;

Kin­der, die sehr rück­sichts­voll mit­ein­an­der umge­hen;

die Direk­to­rin und die Psy­cho­lo­gin, die zu Trä­nen gerührt waren, über unser Inter­es­se, unse­re Ideen und unse­re Unter­stüt­zung;

als wir zusam­men erle­ben durf­ten, wie ein trau­ma­ti­sier­tes Kind, das nicht spricht, sich selbst im Han­dy-Sel­fie-Modus erkannt hat, Lau­te von sich gege­ben hat und rich­tig von Her­zen gelacht hat;

Per­so­nal das in die sel­be Rich­tung arbei­tet wie wir;

Persönliche Lowlights:

die tra­gi­sche Geschich­te von drei Geschwis­ter­kin­dern, die zwi­schen­zeit­lich alle in gute Fami­li­en ver­mit­telt sind. Das Per­so­nal freut sich immer sehr dar­über wenn Kin­der wie­der in ihre Fami­li­en, zu ande­ren Ange­hö­ri­gen oder auch in Pfle­ge­fa­mi­li­en ver­mit­telt wer­den kön­nen, aber ein wenig schwer­mü­tig wird es einem schon ums Herz ‑man hat die Kin­der lieb gewon­nen. Sogar ich muss­te mich erst dar­an gewöh­nen, die Kin­der manch­mal nur ein Mal zu sehen. Da wird einem bewusst, wie wich­tig es ist, auf­merk­sam in die­sem gemein­sa­men Moment zu sein.

Kin­der­heim Nuf­arul Alb

Sozial Station in Verejeni

Eine Sozi­al­sta­ti­on rich­tet ihr Ange­bot nach dem Bedarf der Gemein­de aus. Die Sozi­al­sta­ti­on in Vereje­ni bie­tet neben Haus­auf­ga­ben- und Nach­mit­tags­be­treu­ung für Kin­der, 4 Voll­zeit Pfle­ge­plät­ze, eine Biblio­thek, Schu­lun­gen und die Lebens­mit­tel­ver­tei­lung an 110 Men­schen, die ihre Häu­ser nicht mehr ver­las­sen kön­nen.

Begünstigte:

21 Kin­der, die ange­mel­det zur Nach­mit­tags­be­treu­ung kom­men; plus wei­te­re 80 Kin­der, die spo­ra­disch kom­men;

4 Men­schen mit Behin­de­rung oder Pfle­ge­pa­ti­en­ten, die für 30 Tage (und wenn ein Bett frei ist auch län­ger) gepflegt wer­den

Mut­ter Kind Zen­trum für Müt­ter mit Babies bis 6 Mona­te (wird erst eröff­net).

Mitarbeiterinnen:

1 Cen­ter Mana­ger, 1 Mit­ar­bei­ter für Com­pu­ter­kur­se und IT, 2 Küchen­kräf­te, 2 Sozi­al­ar­bei­ter, 1 Kran­ken­schwes­ter, 1 Haus­wirt­schaf­te­rin, 1 Rei­ni­gungs­frau, 1 Fach­kraft für Behin­der­te (Stel­le vakant), 1 Ehren­amt­li­che Psy­cho­lo­gin aus USA Mrs Chris­ti­na Steen­son (Mai 2018-März 2020, mit der wir gern und eng zusam­men gear­bei­tet haben-Nach­fol­ge ange­fragt, durch Coro­na aus­ge­setzt), für die Pfle­ge­sta­ti­on: 1 Mana­ger, 1 Kran­ken­schwes­ter, 1 Psy­cho­the­ra­peut und 4 Pfle­ge­rin­nen sowie ehren­amt­li­che Hel­fe­rin­nen

Anstehende Projekte:

Eröff­nung Mut­ter Kind Zen­trum

Persönliche Highlights:

Wie­der­se­hen mit Gre­go­ry, der unse­rer Home­page sein so aus­drucks­star­kes Gesicht »leiht«;

Ein­la­dung zur Schul­ab­schluss-Zere­mo­nie;

Per­sön­li­ches Gespräch mit der Schul­lei­tung und dem Bür­ger­meis­ter;

Pri­va­te Ein­la­dung zum Bar­be­que am See;

Den Kin­dern und Mit­ar­bei­te­rin­nen unse­re Home­page zei­gen zu kön­nen und deren Begeis­te­rung zu sehen;

Sozi­al­sta­ti­on Vereje­ni ‑Gre­go­ry vor­ne Mit­te – nicht nur bei uns so beliebt, auch in Mol­dau haben sie das sel­be Foto mit ihm aus­ge­wählt und auf­ge­stellt

Gehörlosenvereinigung in Balti

Ver­ein für gehör­lo­se Men­schen (über­wie­gend Eltern und Groß­el­tern­ge­nera­ti­on).

Men­schen mit Behin­de­rung lei­den ganz beson­ders unter den Umstän­den in Mol­dau: sie haben kaum eine Chan­ce auf dem Arbeits­markt. Ihre finan­zi­el­le Unter­stüt­zung vom Staat liegt bei 50 Euro pro Monat. Der der­zei­ti­ge Durch­schnitts­lohn bei 150 Euro pro Monat. Abge­se­hen von den finan­zi­el­len Schwie­rig­kei­ten, lei­den die Men­schen wie alle Arbeits­su­chen­den unter der Situa­ti­on kei­ne Auf­ga­be zu haben. Behin­der­ten Werk­stät­ten gibt es aktu­ell kei­ne mehr. Sie haben aus wirt­schaft­li­chen Grün­den schlie­ßen müs­sen. Nach Spen­den wur­den wir nicht gefragt, nach Infor­ma­tio­nen wie wir unse­re Men­schen mit Behin­de­rung inte­grie­ren jedoch, umso mehr. Wir freu­en uns des­we­gen sehr über den per­sön­li­chen Aus­tausch mit Noris Inklu­si­on in Nürn­berg, der Ein­rich­tung für Men­schen mit Behin­de­rung die Inklu­si­on wirk­lich lebt.

Foto von Geschenkübergabe
Gehör­lo­sen­ver­ei­ni­gung

Unsere Partner

Die Erfah­rung lehrt uns, dass Lie­be nicht dar­in besteht,
dass man ein­an­der ansieht,
son­dern dass man gemein­sam in glei­cher Rich­tung blickt.

Antoi­ne de Saint-Exu­pery

Herzlichen Dank für eure Unterstützung:

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