Eindrücke aus Balti

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Wie ist es in Moldova?!

Ich mag Mol­d­o­va, es hat so viel Kraft und Poten­zi­al. Ich lie­be die Men­schen, sie sind so herz­lich und geben Dir, selbst wenn sie nichts haben ihr letz­tes Essen und schlep­pen einen Stuhl an, egal wie schlecht sie sich gehen…ich esse so gern mit den Men­schen, essen ist nur Genuss ‑es wird kein Tam­Tam drum gemacht, selbst­ver­ständ­lich wird frisch gekocht, selbst­re­dend mit BIO Gemü­se und Obst, kein Mensch zahlt hier einen Auf­preis für Bio, da alles Bio ist. Man isst mit den Hän­den, Mes­ser suchen? Fehl­an­zei­ge. Mate­ri­al­ver­schwen­dung, Arbeits­be­schaf­fungs­maß­nah­me, man hat ja die Gabel und kann von den fast mund­ge­rech­ten Fleisch­stü­cken abbei­ßen; alles ande­re ist mit der Gabel zu essen, sonst hel­fen die Fin­ger nach. Das macht essen sehr ent­spannt, wenn man so isst, wie man sonst viel­leicht nur zuhau­se isst, fühlt man sich eben auch direkt ein biss­chen zuhau­se.

Dauerpräsent: Armut

Es hat vie­le Bett­le­rIn­nen, auch bet­teln­de Kin­der. Ich habe mit ange­wöhnt immer etwas Ess­ba­res dabei zu haben. Das geb ich dann und sie sind wirk­lich dank­bar.

Way of life

Die Frau­en sind extrem auf­ge­bre­zelt, die Män­ner aus­ge­las­sen. Stress? Fehl­an­zei­ge. Man fin­det immer einen Park­platz und darf dabei auch etwas krea­ti­ver fin­den 😉 wenn man im Weg steht wird man angerufen…vorausgesetzt man hin­ter­legt die Tele­fon­num­mer.…

Sicherheitsgefühl

Es hat viel Poli­zei. Die Poli­zei arbei­tet an der Ver­bes­se­rung ihres Rufes und regelt zu den Stoß­zei­ten für die über­wie­gen­de Mehr­heit ‑für die Fuß­gän­ger, den Auto­ver­kehr.

In der Frem­de fühl man sich manch­mal unsi­cher, man kann aber vom Ver­hal­ten der Ein­hei­mi­schen able­sen, dass es kaum Grund dazu gibt. Die ein­zig unschö­ne Aus­ein­an­der­set­zung, die ich wäh­rend drei Besu­che gese­hen habe, war ein Eifer­suchts­pro­blem, das zumin­dest der betref­fen­den, jun­gen Dame recht gut gefiel.

Aufbruch

Manch­mal hat man den Ein­druck, es ist alles so schwie­rig und sie ste­hen so am Anfang ihrer Ent­wick­lung in vie­len Berei­chen und dann kommt man und kann Ver­än­de­run­gen nach nur 8 Wochen Abwe­sen­heit selbst mit­er­le­ben. Die­se sind sicher lan­ge geplant wor­den, bevor sie umge­setzt wur­den, aber Ver­bes­se­run­gen sind in vie­len Berei­chen spür­bar.

Hoffnung – für die Menschen und unsere Arbeit.

Mit die­sen guten Nach­rich­ten, sen­de ich euch herz­li­che Grü­ße!

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