Ergebnis Geschenk mit Herz 2019

1552 Weihnachtspäckchen konnten wir dieses Jahr für Kinder in der Republik Moldau packen.

Ende Okto­ber haben Georg und ich schon 25 Päck­chen für benach­tei­lig­te Kin­der der Gehör­lo­sen Ver­ei­ni­gung gebracht. Am 6.12. konn­te ich unser Vor­läu­fer Päck­chen von Lena, die seit Jah­ren mit ihrer Mama fleis­sig Päck­chen packt, an hume­di­ca über­rei­chen ‑als wir 4 Arzt­lie­gen und ca 500 Inkon­ti­nenz Win­deln für Mol­dau lie­fer­ten. 1525 Päck­chen haben wir dann mit Mar­tin am 7.12. zu hume­di­ca gebracht – nach 4 Stun­den Kin­der Päck­chen Ket­te. Und das letz­te Päck­chen, die Num­mer 1552 brin­ge ich ab dem 03. Janu­ar per­sön­lich zu Ele­na. Von ihrer neu­en Brief­freun­din Marie aus Mün­chen, die in ihrem Päck­chen nach einer Brief­freun­din gesucht hat­te. Den Wunsch erfül­le ich ihr natür­lich gern.

Danke an meine Partner, die in ihren Räumen unsere Herzensangelegenheit kommuniziert, Einzelspenden sowie Päckchen gesammelt haben:

Waldkindergarten Günzlhofen, Kindergarten Oberschweinbach, Montessorischule Oberschweinbach, Grundschule Aufkirchen, Anne-Frank-Relaschule München, Logopädie Praxis Marion Schanz in Nannhofen und Olching, Münchner Verlagsgruppe

Danke allen Partnern, die uns mit Sach- und Geldspenden geholfen haben die Kosten möglichst gering zu halten. So konnten wir noch mehr Kindern ein Päckchen schenken:

dm Mering, Tatatuk, Pam Fashion & Shoes, Magna Sweets und die Grundschule Aufkirchen mit der Aktion Ballhelden und die Montessorischule mit ihrem Sommerfest und Weihnachtsmarkt.

Nach­barn, Bekann­te, Mamas, Papas, viiiiie­le vie­le Kin­der und Freun­de, die alle das Ihnen mög­li­che getan haben. Ich wer­de nicht müde zu erklä­ren, dass es kei­ne Rol­le spielt wie­viel man macht. Haupt­sa­che ist man macht was und das gern. Am Ende tra­gen wir gemein­sam die­sen Erfolg ‑alle! Und ich als die­je­ni­ge bei der alles Enga­ge­ment zusam­men läuft, bin jedes Jahr begeis­tert wie sich alles so schön fin­det. Nur ein Bei­spiel von denen ich so vie­le erle­be in die­ser unglaub­lich beweg­ten Zeit:

Der letzte Abend vor dem Päckchen in den LKW verladen:

immer anstren­gend, da ich bis zum »schla­fen im ste­hen« Päck­chen fül­le. Die­ses Jahr hat­te ich ja 2 Wochen vor Schluss noch­mal dar­um gebe­ten, dass mir alle hel­fen noch 200 Schuh­kar­tons zu Weih­nachts­päck­chen umzu­funk­tio­nie­ren. Gewor­den sind es dann über 300. ‑und ich hat­te ver­spro­chen alle, die mir gebracht wer­den zu fül­len, das habe ich gehal­ten, bis mir dann die Klei­dung aus­ge­gan­gen ist. Schnell hat noch eine Freun­din was von ihrer aktu­el­len Gar­de­ro­be geschenkt, ich habe die letz­te Spen­de vom Tata­tuk Kin­der Second­hand Laden kom­plett ver­wen­det und im aller-aller­letz­ten Päck­chen habe ich eine Müt­ze mei­ner Toch­ter geop­fert.

Das wäre gar nicht gegan­gen, wenn nicht irgend­ein Niko­lau­si (es war der 6.12.) vor mei­ne Türe Sei­fen gestellt hät­te. Die wären näm­lich vor­her schon aus gegangen…ich weiss bis heu­te nicht von wem das kam. Aber ich hab in einer Tour gedacht: mei, wie schön! Das passt sich gera­de so wun­der­bar. Dan­ke, Dan­ke, Dan­ke…

Viel­leicht hat die­ser Niko­laus gedacht »mei jetzt hab ich nur die Sei­fen gebracht uns das so spät.…vielleicht kann sie die gar nicht mehr her­neh­men…« Die paar Sei­fen waren für mich aber in genau die­ser letz­ten Nacht DIE Rettung…und ich hab mein Ver­spre­chen gehal­ten, eure Kar­tons habe ich alle gefüllt.

Ich bin stolz, dass unser Projekt eines von sehr vielen Ehrenamt-Projekten ist, das:

für benach­tei­lig­te Kin­der Hoff­nung und so viel Freu­de bedeu­tet: einen Moment Sor­gen ver­ges­sen;

die Welt freund­li­cher macht;

uns erdet und uns spie­gelt wie viel Glück wir haben; es ist ein Pri­vi­leg hel­fen zu kön­nen;

unse­ren Kin­dern und Hel­fern so viel Freu­de, Kraft und Glück schenkt;

unse­re Gesell­schaft zusam­men hält;

So vie­le bekla­gen die Ver­ro­hung, den Riss unse­rer Gesell­schaft,

WIR sind unsere Gesellschaft, wenn jeder etwas Positives für die Gesellschaft beiträgt bekommen wir das als Gesellschaft zurück.

Ein, mich sehr berüh­ren­des Bei­spiel:

Unse­re Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr in Unter­schwein­bach.

Da orga­ni­sie­ren Men­schen seit vie­len Jah­ren unter ande­rem die »leben­de Krip­pe«.

Für vie­le von uns eines der schöns­ten weih­nacht­lichs­ten Festl mit Live Musik, lecke­rem Essen und Geträn­ken, mit der tra­di­tio­nel­len Krip­pen­aus­stel­lung und ‑ver­lo­sung und dem von den Kin­dern aus dem Ort auf­ge­führ­tem Krip­pen­spiel ‑natür­lich mit ech­ten Tie­ren.

Gefühlt steht dafür der gan­ze Ort Kopf: Auf­bau, Kuchen backen, Äpfel­schä­len für die Apfel­kiach­erl, Geträn­ke- und Essens­ver­kauf, Musik, Krip­pen­spiel, die Tie­re für die Lebend-Krip­pe und all die klei­nen Tätig­kei­ten, die genau wie in mei­nem Pro­jekt alle not­wen­dig sind, damit es am Ende ein Erfolg wird.

Und wofür eigent­lich das Gan­ze?!

Damit wir zusam­men kom­men, kurz vor Weih­nach­ten, noch­mal rat­schen und lachen, zusam­men anstos­sen, der Musik lau­schen, den Kin­dern zuse­hen, den Esel strei­cheln, damit die Kin­der im Stroh rum­sprin­gen dür­fen ‑damit unse­re Gesell­schaft zusam­men hält.

Und die Ein­nah­men? Spen­det die Feu­er­wehr. An gemein­nüt­zi­ge Ein­rich­tun­gen.

Das ist so eine gro­ße Ges­te! Nach Mol­dau weiss ich das noch viel mehr zu schät­zen:

ich sehe wie wich­tig das ist und es macht mich rich­tig glück­lich, dass die­ses Jahr die Hälf­te der Ein­nah­men an Land ohne Eltern geht, ich hab echt ein Trän­chen ver­drückt.

Ich könnte mich bei so vielen Menschen bedanken, ich mach´s anders, schaut´s euch doch gern unseren Film an, also bis zum Schluss, weil da wird´s dann erst persönlich…

Watch until the end 🥰

Gepos­tet von Ursu­la Reisch am Mitt­woch, 4. Dezem­ber 2019

Von Herzen allen besinnliche Weihnachten, ein gesundes euch erfüllendes 2020 und vielen Dank!

Eure Ursu­la Reisch

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